Lediglich sechs Prozent der Deutschen haben sich in den letzten zwölf Monaten von einem Robo Advisor beraten lassen, wie eine aktuelle Studie zeigt. 24 Prozent können sich aber vorstellen, eine digitale Anlageberatung zu nutzen.
Niedrige Nutzungsquote in Deutschland
Wie aus einer aktuellen Statista-Infografik hervorgeht haben sich erst 13 Prozent der Umfrageteilnehmer in Deutschland bereits von einem Robo-Advisor beraten lassen. - Quelle: Shutterstock.com
Robo Advisor nehmen Sparern die Geldanlage ab und investieren automatisch in günstige vorgegebene ETF-Fonds. Trotz dieser offensichtlichen Vorteile scheinen die Vorzüge der digitalen Vermögensverwalter bei deutschen Verbrauchern noch nicht so recht angekommen zu sein. Wie aus einer aktuellen Umfrage des Statistikportals Statista hervorgeht, haben sich erst 13 Prozent der Deutschen von einem Robo Advisor beraten lassen.
Die Untersuchung zeigte auch, dass sich lediglich sechs Prozent der Befragten in den letzten zwölf Monaten hatten beraten lassen. Für jeden zweiten Deutschen kommt die Nutzung eines digitalen Anlageberaters dagegen überhaupt nicht in Frage. Bei gut einem Viertel der Verbraucher besteht allerdings durchaus Interesse an der digitalen Vermögensberatung.
- 49 Prozent: Nein, das kommt für mich nicht in Frage
- 24 Prozent: Nein, aber ich könnte es mir vorstellen
- 6 Prozent: Ja, in den letzten 12 Monaten
- 7 Prozent: Ja, aber vor mehr als 12 Monaten
- 14 Prozent: weiß nicht
Robo Advisor sind in anderen Regionen durchaus nachgefragt
Quelle: Statista
Blickt man in andere Länder, sieht die Nutzungslage von Robo Advisorn ganz anders aus: Beispielsweise in Indien, China und Russland liegt die Beratungsquote durch digitale Anlageberater bei mehr als 30 Prozent. Und auch der Statista Digital Market Outlook geht von einer positiven Entwicklung aus: Den Marktanalysten zufolge könnte das Analagevolumen von automatisierten Online-Portfolios bis 2025 auf rund 35 Milliarden Euro steigen.