Wohn-Barometer 2023: Trotz höherer Zinsen - Besser kaufen als mieten?

Nachfrage nach Mietwohnungen ist fünf bis zehn Mal höher als nach Eigentumswohnungen

Laut einer aktuellen Analyse ist die Nachfrage nach Mietwohnungen fünf bis zehn Mal höher als nach Eigentumswohnungen. Wer mehr Wohnraum sucht, findet im Umland der Metropolen deutlich größere Wohnungen, sowohl zur Miete als auch zum Kauf.

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Teure Mieten

Quelle: Shutterstock.com

Die Suche nach einer bezahlbaren Mietwohnung ist in den Metropolen Deutschlands aktuell äußerst strapaziös. Die Nachfrage übertrifft bei weitem das Angebot. Das ImmoScout24 Wohn-Barometer zeigt im ersten Quartal 2023 einen historischen Anstieg der Angebotsmieten. Bei den steigenden Mieten kann der Kauf trotz hohem Zinsniveau eine Alternative sein. Eine aktuelle ImmoScout24-Analyse vergleicht die Wohnflächen von Kaufobjekten für 400.000 Euro mit Mietobjekten für 1.550 Euro Kaltmiete. Für die Analyse wurde davon ausgegangen, dass bei der Finanzierung 20% Eigenkapital-Anteil am Kaufpreis eingebracht wurde, mit 10 Jahre Sollzinsbindung, einem Zinssatz von 3,45% und einer 2% Tilgung. Die Kaltmiete und die monatliche Kreditrate sind somit gleichzusetzen.

Mehr Konkurrenz auf dem Mietmarkt

Quelle: ImmobilienScout GmbH

Bei einem Kaufbetrag von 400.000 Euro im Vergleich zu einer monatlichen Miete von 1.550 Euro ergeben sich unterschiedliche Wohnraumoptionen in verschiedenen Regionen. In den deutschen Metropolen findet man für 1.550 Euro Kaltmiete eine durchschnittlich 75 Quadratmeter große Mietwohnung. In Großstädten mit über 100.000 Einwohnern bekommt man für denselben Betrag 85 Quadratmeter, im Umland 107 Quadratmeter und im ländlichen Raum sogar 132 Quadratmeter Wohnfläche.

Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist dabei deutlich höher als nach Eigentumswohnungen. Allein in den Metropolen ist die Nachfrage zehnmal höher als bei Eigentumswohnungen. Die naheliegende Überlegung: Wenn die Konkurrenz deutlich geringer und die Monatsrate für die Bank nicht höher ist als die bisherige Miete, lohnt es sich zu kaufen. Stimmt das?

„Die Lage am Mietmarkt bleibt angespannt. Wer keine Mietwohnung findet und über ausreichend Eigenkapital verfügt, der hat bessere Chancen, eine geeignete Eigentumswohnung zu finden“, erläutert Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. „Die alleinige Betrachtung der Monatsrate sowie der Rate für die Bank ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Welche Lösung langfristig besser ist, hängt nicht nur von den aktuellen Mieten, Kaufpreisen, künftigen Investitionen und Zinsen ab, sondern auch von deren Entwicklung in den kommenden Jahren. Es ist deshalb ratsam, sich umfassend beraten zu lassen, um die beste Entscheidung zu treffen.“

Die meiste Wohnfläche bieten Einfamilienhäuser zum Kauf

Wie viel Wohnraum bekommt man also, wenn man kauft statt mietet? In den Metropolen bleibt die Wohnfläche annähernd gleich, der Unterschied zwischen Mieten und Kaufen liegt durchschnittlich nur bei zwei Quadratmetern. Im Umland der Metropolen erhalten Kaufinteressierte für 400.000 Euro hingegen 87 Quadratmeter und damit zwölf Quadratmeter mehr als zur Miete. Auf dem Land gibt es nochmal zehn Quadratmeter mehr. Bei einer monatlichen Kreditrate von 1.550 Euro findet man hier Eigentumswohnungen, die bis zu 100 Quadratmeter groß sind. Wer stattdessen nach Einfamilienhäusern zum Kauf schaut, kann in Metropolen mit 110 Quadratmetern Wohnfläche bzw. im Speckgürtel mit 130 Quadratmeter Eigenheim rechnen. Das Angebot unterscheidet sich jedoch stark. Während im Umland der Metropolen und auf dem Land deutlich mehr Einfamilienhäuser im Angebot sind, ist es in den Metropolen genau umgekehrt. Hier finden Kaufinteressierte deutlich mehr Eigentumswohnungen als Einfamilienhäuser.

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