Die Liste der erfolgreichsten Fintech-Unternehmen enthält nur noch sechs statt elf Krypto-Firmen. Die Blockchain-Technologie hat viel Potenzial, steckt aber noch in der Pionier-Phase.
Nur noch sechs Krypto-Firmen auf Forbes-Liste
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Die Investitionen in die Fintech-Branche erreichten 2018 einen Höchstwert von weltweit rund 55 Milliarden Dollar, schreibt Forbes in Zusammenhang mit der Veröffentlichung der ‚Fintech 50‘-Liste 2019. Das Magazin listet jährlich die einflussreichsten Firmen der Finanztechnologie auf. Im Vergleich zum Vorjahr fällt ins Auge, dass nur noch sechs Blockchain-Unternehmen vertreten sind. Das sind nur halb so viele wie 2018.
Die Großen werden größer
Das mit Spannung erwartete Forbes-Ranking wurde am 4. Februar veröffentlicht. Nach Meinung der Forbes-Autoren liegt ein Grund für die drastische Reduzierung der Krypto-Firmen darin, dass die Krypto-Währungskurse im Jahr 2018 stark eingebrochen sind. Die Gesamtinvestitionen in Fintech waren hingegen erhöht. 2018 profitierten davon in erster Linie die großen Fintech-Firmen, die ein konstantes Wachstum verzeichnen können. Auch sind 20 Start-Ups neu auf der Fintech-50-Liste zu finden.
Zu den Unternehmen der neuen Forbes-Liste gehören unter anderem: die Firma ‚Bitfury‘, die sich auf die Entwicklung von Blockchain-Software für Bitcoin spezialisiert hat; der Zahlungsdienst ‚Circle‘, der 2018 den USDC Stablecoin herausgebracht hat; und die Krypto-Börsen ‚Coinbase‘ und ‚Gemini‘.