Dies ist eine der größten Finanzierungsrunden in der deutschen Fintech-Szene: Raisin, in Deutschland als ‚Weltsparen‘ bekannt wirbt 100 Millionen Euro von Investoren ein.
Erfolgreiches Start-Up wirbt um neue Investorengelder
Quelle: Weltsparen
Seit der Gründung vor fünf Jahren hat das Fintech-Start-Up Weltsparen Kapitalanlagen in Höhe von 10 Milliarden Euro an Partnerbanken vermittelt. Anleger erhalten bei dem Zinsportal aktuell bis zu 1,25 Prozent Zinsen für ein einjähriges Festgeld, in Zeiten von Niedrigzinsen kommt das Konzept bei den Kunden gut an. Jetzt hat sich das Unternehmen Raisin, das in Deutschland unter dem Namen ‚Weltsparen‘ firmiert in einer Finanzierungsrunde 100 Millionen Euro gesichert.
Beteiligung der bestehenden Investoren
An der mittlerweile vierten Runde sind laut Start-Up die bestehenden Investoren Index Ventures, der Bezahldienstleister PayPal, Ribbit Capital und Thrive Capital beteiligt. Mit den frisch eingeworbenen 100 Millionen Euro steigt die Summe des Investorenkapitals auf 170 Millionen Euro. Damit handelt es sich um eine der größten Finanzierungsrunden in der deutschen Fintech-Szene.
Unternehmen will Internationalisierung vorantreiben
Die drei Weltsparen-Gründer Tamaz Georgadze (CEO), Frank Freund (CFO) und Michael Stephan (COO) haben große Expansionspläne mit dem Festgeldportal: mit den neuen Mitteln sollen strategische Übernahmen finanziert und die weitere Internationalisierung des Portfolios vorangetrieben werden. Im Jahr 2018 startete Raisin in den Niederlanden sowie in Großbritannien, 2019 sollen zwei weitere Länder hinzukommen.