Digitaler Vermögensverwalter Oskar
Quelle: Oskar
Oskar ist ein digitaler Vermögenverwalter, der automatisierte Kapitalanlagen für die ganze Familie anbietet. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet und hat seinen Sitz in Karlsruhe. Der Vorteil bei Oskar: Es können mehrere Personen auf der Plattform Geld anlegen und somit ein Mehr-Personen-Konto führen. Mit dem Angebot können zum Beispiel Eltern oder Großeltern für ihre Kinder und Enkelkinder Sparpläne einrichten und verwalten lassen.
Die Oskar.de GmbH wird von den Gründern der renommierten Plattform finanzen.net betrieben und kooperiert mit dem Münchener Neobroker Scalable Capital, der die speziell für Oskar entwickelten Portfolios verwaltet. Die Kunden-Depots mit Verrechnungskonten werden bei der Baader Bank geführt.
So arbeitet Oskar
Oskar ist ein Robo-Advisor. Sie als potentieller Anleger eröffnen ein Depot und legen den Mindestbetrag an. Dieser liegt bei Oskar bei 1.000 Euro. Sie füllen einen Fragebogen aus, über den Ihre Anlagestrategie (zum Beispiel passiv oder aktiv) ermittelt wird. Nun können Sie aus verschiedenen Anlageprodukten wählen, in die vollautomatisiert investiert wird.
Vollautomatisiert bedeutet, dass Oskar das Portfolio des Anlegers durch regelmäßiges Rebalancing selbstständig umschichtet, Gewinne reinvestiert oder ausschüttet. Oskar investiert in die Anlageklassen ETFs (Exchange Traded Funds), ETCs (Exchange Traded Commodities) sowie in Anleihen (Staats- sowie Unternehmensanleihen) und festverzinsliche Kapitalanlagen. Für diesen Service verlangt Oskar eine jährliche Servicegebühr.
Anlageprodukte von Oskar
Bei Oskar haben Sie die Wahl zwischen 5 Anlage-Strategien mit Aktienquoten von 50, 60, 70, 80 und 90 Prozent. Die restlichen Prozentwerte investiert Oskar in konservativere Assets, darunter Anleihen oder festverzinsliche Kapitalanlagen. Die jeweilige Anlagestrategie wird Ihnen vom Robo-Advisor vorgeschlagen. Dabei bezieht sich der digitale Vermögensverwalter auf Ihre individuelle Risikoklasse, Ihre Anlageziele sowie Ihre Präferenzen. Eines haben die Anlagestrategien gemein: Sie bestehen aus maximal zehn börsengehandelten ETFs.
Es gibt folgende Anlageprodukte:
- Oskar Klassik:Das klassische Konto, um einfach, intelligent und renditeorientiert in die preisgekrönten ETFs von Oskar zu investieren.
- Oskar Kids: ETF Sparplan für Kinder. Entwickelt speziell für die Bedürfnisse von Eltern, Kindern und Großeltern und dafür bereits mehrfach ausgezeichnet.
- Oskar VL: Der ideale Weg, um mit Unterstützung des Arbeitgebers ein Vermögen mit ETFs aufzubauen (vermögenswirksame Leistungen).
- Oskar Black:ETF-Anlage ab 50.000 Euro investieren. Hier profitieren Anleger von günstigeren Konditionen.
- Oskar Pro:Anlagestrategie für aussichtsreiche Branchen wie Megatrends, Kryptowährungen und Value.
TOP: ETF-Sparpläne für Kinder mit Steuervorteil. Oskar bietet ETF-Sparpläne für Kinder an, die von einem jährlichen Steuervorteil von bis zu 10.005 € pro Jahr profitieren können – ein Vorteil, der die Rendite zusätzlich steigert.
Kosten bei Oskar
Oskar erhebt weder einen Ausgabeaufschlag, noch eine Performancegebühr, es gibt keine Depotgebühren und keine versteckten Kosten. Kunden zahlen lediglich eine jährliche Servicegebühr von 0,7% bis 1% p.a. Die ETFs kosten 0,14% p.a
Hier die Kosten im Überblick:
- Fondskosten pro Jahr: durchschnittlich 0,14%
- Servicegebühr pro Jahr: 1% bis 9.999,99 Euro; 0,80% ab 10.000 Euro; 0,7% ab 50.000 Euro
- Performancegebühr: keine
- Mindestanlagebetrag: 1.000 Euro
- Sparplan: ab 25 Euro